Der Einbau - Ness Goka Buggy

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Der Einbau

Modifikationen > Autom. Blinkerrückstellung

Eventuell haben schon Einige von Euch diese Modifikation umgesetzt und bemerkt, daß in den Ausführungen von Mirko Busch ein wichtiges Detail fehlt. Es gibt keine Maßangaben, was aber von sehr großer Bedeutung ist !
Hier also meine Erfahrung bei der Umsetzung der Modifikation autom. Blinkerhebel-Rückstellung.

Also wie bereits von Mirko aufgeführt entfernen wir die Kunstoffverkleidung an der Lenksäule !

Tipp 1!

Wenn Ihr Euch das abbauen des Lenkrades sparen wollt, müßt Ihr Euch einen speziellen Kreuzschlitzdreher anfertigen, ich habe den Kunstoffgriff abgesägt, er hat nun eine Länge von ca 10cm und die Kreuzschlitz-Größe ist PZ 2 !
Nun ist es möglich die innen liegenden Kreuzschlitzschrauben zu lösen

Tipp 2!

Die innen liegenden Kreuzschlitzschrauben der oberen Verkleidung nur lösen nicht rausschrauben sonst fallen sie nach unten in die zweite Verkleidungshälfte, die obere Verkleidungshälfte ist nur gesteckt !


Wenn Ihr die Verkleidung abgebaut habt, seht Ihr die Kunstoffmechanik des Blinkerhebel . Da wir alle zum größten Teil doch schon einige Meilen gefahren sind, sollte sich ein schwarzer Streifen auf der Lenksäule abzeichnen, daß ist sehr gut so denn wir haben somit eine schöne Orientierungshilfe wo unser neuer Mitnehmer später sitzen soll.

Nun zur Vorbereitung des Mitnehmers, Mirko hat in seinen Ausführungen einen Linsenkopf einer Schraube genommen. Mir hat das so nicht gefallen, weil es einen entscheidenen Nachtteil hat, der Linsenkopf hat innen einen Sechskant,
dieser wirkt wie ein kleiner Hobel und bei jeder Blinkhebelrückstellung ratscht die Kunstoffmechanik darüber und verschleißt an dieser Stelle ungewollt schnell.
Abhilfe schafft hier eine M8 er Hutmutter aus V2A , diese hat einen polierten Kopf und wird sicher auch nie rosten. Mit einer Handbügelsäge sägt Ihr den Kopf der Hutmutter ab, dieser wird dann mit Feilen auf Maß gebracht !


Tipp 3!

Unser neuer Mitnehmer soll nur 3mm hoch werden, also schon beim absägen des Kopfes daran denken, jeder mm mehr muß sonst von Hand abgefeilt werden ! Aufpassen wenn Ihr den Mitnehmer auf die Lenkstange legt, er fällt gern nach unten und dann müßt Ihr genau wie ich die untere Verkleidung auch abbauen !

Sicher fragt Ihr Euch warum nur 3mm hoch, am Anfang hab ich da auch falsch gedacht und hatte meinen Mitnehmer 5mm hoch gelassen. Problem ist dann aber, daß bei jeder Lenkbewegung der Mitnehmer an der Kunstoffmechanik anschlägt und die a= unnötig verschleißt und b= es ein Klackgeräusch beim jedem Lenken erzeugt was nervt und nicht gewollt ist.
Der Mitnehmer soll ja nur den eingerasteten Blinkhebel ausrasten und in die Neutralstellung bringen und dann unter der Kunstoffmechanik durchtauchen und sie nicht mehr berühren, dann ist die Modifikation perfekt umgesetzt !

Nach Anpassung des Radius meines neuen Mitnehmers, habe ich den Mitnehmer und die Lenkstange mit Entfetter gereinigt (der schwarze Streifen war trotzdem noch zu sehen) danach eine kleine Menge J-B WELD Auto Kleber angerührt und diese in die Vertiefung des Mitnehmers auf der Rückseite aufgetragen, die Menge reicht völlig aus !  Das Lenkrad hatte ich ja vorher ausgerichtet, also erst präzise gerade und dann eine viertel Umdrehung nach links! Der Mitnehmer wird nun genau von oben auf den schwarzen Streifen gesetzt und mittig zur Kunstoffmechanik ausgerichtet. Nun kann mit Wattestäbchen und Reiniger vorsichtig die Lenkstange vom überschüssigen Kleber gereinigt werden !
Wird wenn nun der Kleber hart ist das Lenkrad gerade gestellt, liegt der Mitnehmer genau mittig zwischen der Kunstoffmechanik, wird nun der Blinkhebel betätigt rastet er ein, wird das Lenkrad wieder gerade gestellt nimmt der Mitnehmer die Kunstoffmechanik wieder mit und der Blinkhebel rastet  aus.
Also nun nach 24h Aushärtungszeit der Test und anschließend, die Verkleidung wieder anbauen und fertig !

Tipp 4!

Bevor Ihr die Verkleidung wieder anbaut, könnt Ihr etwas säurefreies Fett zwischen die Kunstoffmechanik einbringen !
Bei mir war bei der ersten Testfahrt, die Kunstoffmechanik sehr hackelig und schwergängig, jetzt geht sie bedeutend leichter !




 
 
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