Lenkung Manschetten - Ness Goka Buggy

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Lenkung Manschetten

Wartung

Lenkung Manschetten

Jeder von Euch kennt die Gummimanschetten an den z.B. Spurstangenköpfen, hier unterscheiden sich die billigen orig. Chinamanschetten erheblich von der Qualität zu Fertigungen aus Europa die im KFZ-Bereich verarbeitet werden.
Selbst bei "neuen" Buggys zeigen sie schon deutlichen Verschleiß in Form von Brüchigkeit und schließlich Rissen.
Ich habe die Manschetten vor ca. 4 Jahren gewechselt, erst jetzt ist eine Manschette so verschlissen, dass sie gewechselt werden musste.

Hierbei sei zu erwähnen, schon einmal die Wartung etwas früher durchzuführen, denn oft ist das Fett unter den Manschetten verbraucht oder fehlt fast völlig. Ich stellte das fest, als ich zum ersten Mal die Gummimanschetten gewechselt habe.
Das Lenkgetriebe besteht ja aus einem Schneckenrad und einer Zahnstange, hier war damals nur ein Hauch von Fett zu finden.
Da die Lenkung eine sicherheits relevante Baugruppe ist, sollte diese immer fest in die Wartung einbezogen sein!
Hier ordentlich für gute Schmierung zu sorgen, beschert eine leichtgängige Lenkung und in Verbindung mit einer ordentlich eingestellten Spur, einen guten Geradeauslauf!
Wenn die Spurstangenköpfe und Achsschenkelköpfe gut gefettet sind ist auch eine längere Lebensdauer der Bauteile gesichert.

Ich stellte bei mir fest das ein Spurstangenkopf fast fest war, denn ein Riss in der Manschette ließ Wasser eindringen und spülte das Fett aus und Schmutz ein.

Also ruhig die Federringe mal abnehmen und unter die Manschetten sehen. Das gilt auch für die großen Manschetten am Lenkgetriebe, auch hier fehlt oft das gute Fett!

Sollte deutliches Spiel oder gar Klappern festgestellt werden, müsst Ihr das jeweilige Gelenk bzw. Kugelkopf austauschen, bei ausgeschlagenen Kugelköpfen hält der Buggy seine Spur nicht mehr, was gefährlich ist und auch ein sehr unruhiges Straßenfahren mit sich bringt!

Wechsel der Manschetten

Der Wechsel der Manschetten funktioniert nur, wenn wir den Splint aus der Mutter entfernen, die Mutter abdrehen und den Kegel aus der Bohrung entfernen. Oft sitzt der Kegel recht fest und nun folgender Tipp, wenn Ihr keine Kugelkopfgabel habt, oder einen verstellbaren Kugelkopfabzieher, versucht
folgendes.
Mutter als Schutz mit dem Gewinde bündig aufschrauben, nun zwei mittlere Hämmer nehmen und an einer Seite`vom
Kegelloch anlegen und mit dem zweiten Hammer auf die gegenüberliegende Seite kräftig schlagen. Da es ein Kegel ist springt er dann nach oben auf und lockert sich. Oft wird mit einem Kunstoffhammer auf die aufgedrehte Mutter geschlagen, hier aber Vorsicht das Gewinde kann Schaden nehmen, also nicht übertreiben. Besser ist aber ein Hilfsmittel wie die Gabel oder ein Abzieher!

Ein Nogo ist es, die alten Splinte wieder zu verwenden, besorgt Euch eine dieser Boxen mit verschiedenen Größen von Splinten, Ihr braucht immer wieder mal einen neuen Splint am Buggy  ;-)




 
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